Die Deutsche Bildung AG

Die Deutsche Bildung AG ist einer der ersten deutschen Studienfonds, die ins Leben gerufen wurden. Das besondere Modell der Studienfinanzierung bietet Studenten eine individuelle Möglichkeit, Ihr Studium zu finanzieren und ohne Überschuldungsrisiko in den Beruf zu starten. Zudem bietet die Deutsche Bildung regelmäßig Online Vorträge rund um die Themen Master und MBA an.

Wie sich die Rückzahlung gestaltet und wie Sie als MBA-Interessent von den Angeboten der Deutschen Bildung profitieren, erklärt Frau Anja Hofmann.

Frau Hofmann, die Deutsche Bildung AG ist einer der ersten deutschen Studienfonds, die ins Leben gerufen wurden. Wie entstand die Idee zu dieser Form der Studienfinanzierung?

Viele junge Menschen, die gerne studieren würden, verzichten darauf aus finanziellen Gründen. Unsere Vision bei Gründung des Unternehmens war es, genau dagegen etwas zu tun und eine neue Form der Studienförderung zu etablieren. Es ging dabei auch um die Frage, wie man eine privatwirtschaftliche Studienförderung mit einer möglichst risikofreien Rückzahlung verbinden kann. Bei üblichen Bankkrediten ist die Förderung außerdem rein finanziell ausgerichtet. Wir haben uns die Frage gestellt, was Studenten darüber hinaus für einen erfolgreichen Start in den passenden Job brauchen. Heraus kam unsere Studienförderung, die heute aus einer flexiblen Finanzierung mit einem inhaltlichen Förderprogramm besteht. Dass die Rückzahlung anteilig am späteren Einkommen bemessen wird, ist für viele Studenten sehr attraktiv.

Was ist das Besondere an Ihrem Angebot der Studienfinanzierung?

Eine wichtige Besonderheit ist, dass wir unsere Studenten mit unserem Förderprogramm WissenPlus dabei unterstützen, gut zu studieren, passende Arbeitgeber kennen zu lernen und optimal gefördert in den Job zu starten. Das tun wir mit intensiven Bewerbungsberatungen und Schlüsselkompetenz-Trainings, mit Praktika- und Jobvermittlung und vielen weiteren Angeboten. Eine weitere Besonderheit, die uns vom üblichen Studienkredit unterscheidet, ist die Rückzahlung. Sie wird als kleiner fester Anteil des späteren Gehalts an unseren Studienfonds zurückgeführt. Damit haben unsere geförderten Studenten kein Überschuldungsrisiko, was bei üblichen Bankkrediten mit stabiler Ratenzahlung oftmals gefürchtet wird.

Wer kann Ihr Angebot in Anspruch nehmen? Welche Bewerbungskriterien müssen erfüllt werden, um für Ihre Finanzierung in Frage zu kommen?

Studenten, die an einer staatlich anerkannten Hochschule studieren, wozu mittlerweile auch viele private Hochschulen zählen, sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben. Das gilt auch für Hochschulen im Ausland, die einen vergleichbaren Standard haben. Auf gute Noten kommt es uns nicht in erster Linie an. Wir legen mehr Wert auf ein stimmiges Gesamtbild und ein offensichtlich zum Bewerber passendes Studienfach. Grundsätzlich fördern wir alle Fächer und Abschlüsse. Am besten bewerben sich Studenten einfach online. Aktuell haben wir 10 Millionen Euro in unserem zweiten Studienfonds zur Verfügung. Die Chancen stehen sehr gut.

Wie gestaltet sich die Rückzahlung des Studienkredits?

Unsere Studienförderung wird als kleiner, fester Anteil des späteren Einkommens zurückgezahlt, über eine festgelegte Rückzahldauer. Wichtig zu wissen ist, dass die Rückzahlung erst nach dem Studium startet, wenn man auch Geld verdient. Jeder Student bekommt dazu ein persönliches Angebot, das unter anderem von der Förderdauer und der Fördersumme, dem Studienfach und den damit verbundenen Gehaltsaussichten abhängt. In Fällen wie einem weiterführendem Studium, längere Jobsuche, Familiengründung, Krankheit oder Arbeitslosigkeit können wir die Rückzahlung unterbrechen oder verschieben. Somit gibt es verschiedene Schutzmechanismen vor Überschuldung.
Wie viel der einzelne Student an uns zurückzahlt, hängt damit ganz von seinem Einkommen in der vereinbarten Rückzahldauer ab. Wir teilen also den Erfolg, aber auch das Risiko, das mit einem geringeren oder ausfallenden Gehalt einhergeht.

Auf Ihrer Webseite www.deutsche-bildung.de beschreiben Sie Ihre Studienfinanzierung als ein kreislaufförmiges Modell. Würden Sie uns dieses Modell näher beschreiben?

Das Geld für unsere Studienförderung stammt aus Studienfonds, in denen private Anleger in die Zukunft von Studenten investieren. Aus dem Studienfonds ermöglichen wir die flexible Finanzierung und das Förderprogramm WissenPlus zum erfolgreichen Berufseinstieg. Steht der Student dann später in Lohn und Brot, zahlt er den vereinbarten Anteil seines Gehalts an den Studienfonds zurück, aus dem dann wiederum neue Studenten gefördert werden. So organisieren wir einen Kreislauf zwischen Geld und Student und gleichzeitig einen langfristigen Kreislauf, in dem Akademiker die nachkommende Generation fördern.


Die Deutsche Bildung bietet regelmäßig Online-Vorträge zum Thema Master und MBA an. Welche Themen werden, speziell im MBA-Bereich, in Ihren Vorträgen behandelt?

Wir bieten regelmäßig Vortragsreihen für interessierte Studenten an, die sich ein Bild von unserer Studienförderung machen möchten. Das Thema Master & MBA ist dabei ein Schwerpunkt. In Sachen MBA ist natürlich besonders die Auswahl der geeigneten Business-School ein spannendes Thema für künftige MBA-Studenten, denen hierbei oft der Überblick fehlt. Ein Thema waren deshalb die Entscheidungskriterien. Referiert haben wir auch über die Bedeutung, die ein internationaler Abschluss für den eigenen Lebenslauf haben kann – und natürlich über den GMAT, der bei vielen Studenten noch Unsicherheiten hervorruft.

Gerade ein MBA-Studium kann eine kostspielige Angelegenheit sein. Haben Sie oft Bewerbungen für Ihr Studienfinanzierungsmodell von MBA-Interessierten?

Ja, da ein MBA-Studium mehrere zehntausend Euro kosten kann, ist der Bedarf an einer zusätzlichen privaten Finanzierung häufig groß, sodass wir viele MBA-Kandidaten unter unseren Bewerbern verzeichnen. Mittlerweile arbeiten wir auch mit vielen renommierten Business-Schools zusammen, die unsere Studienförderung ihren Studenten empfehlen, z.B. die WHU, die IE oder die INSEAT.

Sie möchten mehr zur Deutschen Bildung AG erfahren oder haben eine Frage? Dann schreiben Sie die Deutsche Bildung über Facebook an oder besuchen Sie ihre Webseite.

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